Unter Photovoltaik (PV) versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrischen Strom. Dies geschieht in Solarzellen, in denen so genannte Halbleiter das Licht in Strom transformieren. Mehrere miteinander verschaltete Solarzellen ergeben ein Solarmodul.
Die PV-Technik ist seit langem ausgereift. Eine ganze Reihe renommierter internationaler Unternehmen stellen Solarzellen bzw. -module her.
Darunter finden sich Schott (Mainz), Solarworld (Bonn), Solon (Berlin), Q-Cells (Thalheim/Sachsen), Ersol (Erfurt), Sharp (Japan), Kyocera (Japan), Mitsubishi (Japan), BP (Großbritannien), Shell (Niederlande), Suntech (China), Chaori (China) und andere.
Kernstück einer Photovoltaik-Anlage sind Solarmodule, die aus der eingestrahlten Sonnenenergie Gleichstrom erzeugen. Wechselrichter wandeln den Gleichstrom dann in Wechselstrom um, der über einen Einspeisezähler direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird.
Seit 2009 kann der Photovoltaik-Strom auch selbst verbraucht werden. Der Vorteil hierbei ist, dass man diesen selbst verbrauchten Strom nicht teuer aus dem Netz beziehen muss und ihn darüber hinaus auch noch vergütet bekommt. Hierzu muss der normale Bezugszähler durch einen Zweirichtungszähler ersetzt und die Verdrahtung im Zählerschrank angepasst werden. Jetzt kann man genau ermitteln wie viel Solarstrom selbst verbraucht wurde. Ab Juli 2010 wurde die Grenze für Eigenverbrauchsvergütung auf 500 kW hochgesetzt.
Aktuelle Vergütungssätze finden Sie unter ->Kapitalanlagen ->Angebote .
Ausführliche Informationen zur Solartechnik finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Energie-Agentur (dena):