Bei der Wahl unseres Bürogebäudes haben wir besonders auf eine nachhaltige und zukunftsweisende Ausstattung geachtet, die durch weitere Maßnahmen ergänzt wurde.
Bereits bei der Planung des Hauses wurde die passive Nutzung der Sonnenenergie berücksichtigt. Nach Süden hin gibt es große Fensterflächen, um die Einstrahlungswärme zu nutzen. Auf der Nordseite hingegen ist die Fläche der Fenster zur Reduzierung der Abwärmeverluste minimiert.
Um eine gute Wärmedämmung zu gewährleisten, wurde im Dachbereich Zellulose als Dämm-Material gewählt, da sie die Vorteile eines Dämmstoffes mit denen eines Massivbaustoffes verbindet.
Auf dem nach Süden ausgerichteten Dach erzeugt unsere firmeneigene Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 4,4 Kilowatt (kW) jährlich rund 4.500 Kilowattstunden (kWh) Strom.
Die benötigte Wärme zum Heizen und das Warmwasser erzeugt ein Blockheizkraftwerk (BHKW) im Keller des Gebäudes. Dieses Kraftwerk ist eigentlich ein Stromerzeuger, dessen „Abfallprodukt“ Abwärme aber das im Gebäude benötigte Produkt ist. Das BHKW hat eine elektrische Nennleistung von 5 kW und 12,5 kW was die Wärmeerzeugung angeht. Die jährlich erzeugten 10.000 kWh Strom werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Außer beim Firmengebäude wurde auch bei der Auswahl des Firmenfahrzeugs auf Umweltaspekte geachtet, der Wagen wird mit Pflanzenöl betankt und somit CO2-neutral betrieben.