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GAIA mbH: "Wir brauchen kein Geld, sondern den Gestaltungswillen der Politik"

Kommunen profitieren am meisten vom Ausbau der Erneuerbaren Energien

08. Juni 2020

Torsten Szielasko, Geschäftsführer des Lambsheimer Unternehmens GAIA mbH, begrüßt die Einigung in der Koalition, den 52 Gigawatt-Solardeckel unverzüglich aufzuheben sowie die Abstandsregelungen und die Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen zu flexibilisieren. Damit wurde ein erneuter Stillstand in der Solarbranche rechtzeitig abgewendet. Berechnungen des Bundesverbands der Solarwirtschaft (BWS) zufolge dürften im Juli 2020 die 52 Gigawatt erreicht sein. Somit hat die Koalition ein wichtiges Signal in die richtige Richtung gesendet, um die Energiewende voranzutreiben.

„Allerdings sollten jetzt auch schnell Taten folgen. Wir brauchen kein Geld, sondern den Gestaltungswillen der Politik“, sagt Szielasko. Denn alleine um die Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen und 65 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien zu beziehen, müsste die bisher installierte Leistung fast verdoppelt werden. „Deshalb bin ich der Meinung, dass, so wie bei der letzten Wirtschaftskrise die Banken als systemrelevant erklärt wurden, jetzt die Erneuerbaren Energien als Grundlage des wirtschaftlichen Neustarts nach der Corona-Krise ebenfalls als systemrelevant erklärt werden sollten“, meint Szielasko.

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