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Landtagskandidaten der Grünen Jugend zu Besuch im Windpark Mainz-Ebersheim-Süd

Montag, 08.03.2021

Am Freitag besuchten Fabian Ehmann und David Nierhoff zusammen mit Jakob Blasel den Windpark Mainz-Ebersheim-Süd. Blasel ist Klimaaktivist, Mit-Initiator der Fridays-For-Future Bewegung in Deutschland und Kandidat der Grünen Jugend Schleswig-Holstein für den Bundestag. Ehmann und Nierhoff sind Landtagskandidaten der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz.

Torsten Szielasko, Betreiber des Windparks und Geschäftsführer der GAIA mbH in Lambsheim, und Josef Werum, Geschäftsführer von in.power und Direktvermarkter des Stroms von Ebersheim-Süd, thematisierten bei dem Treffen die Rolle des Repowerings und der Direktvermarktung von grünem Strom für die Umsetzung der Energiewende.

Am Beispiel des Windparks Ebersheim-Süd verdeutlichte Torsten Szielasko die Notwendigkeit, die Abstandsregelungen zu flexibilisieren, um ältere Windparks repowern zu können. Da die Abstände von älteren Windparks zu Wohngebieten oft weniger als 1000 Meter betragen.

Der Windpark Ebersheim-Süd besteht aus vier Windenergieanlagen, die insgesamt 4,2 Millionen kWh im Jahr erzeugen. Damit werden 4.200 Personen mit sauberem Strom versorgt. Eine moderne Großwindanlage kann bis 12 Millionen kWh im Jahr erzeugen und 12.000 Personen mit Strom versorgen, was das 3-fache an Leistung bedeutet. Durch Repowering könnten die vier Anlagen durch zwei leistungsstärkere Anlagen ersetzt und die Stromerzeugung des Windparks um ein Vielfaches erhöht werden. Die Entfernung des Windparks zu den Wohngebieten beträgt ca. 750 Meter.

Auf dem Bild, (v. l.): Jakob Blasel, Klimaaktivist und Kandidat für den Bundestag; Torsten Szielasko, Betreiber des Windparks und Geschäftsführer der Firma GAIA mbH; Fabian Ehmann und David Nierhoff, beide Landtagskandidaten der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz; Josef Werum, Direktvermarkter des Stroms vom Windpark und Geschäftsführer von in.power GmbH. Foto: Christine Kuncke

Moderne Windenergieanlagen bieten auch noch weitere Vorteile: Sie drehen sich langsamer und sind deutlich leiser als die älteren Anlagen. Auch die nächtliche Beleuchtung der Anlagen ist durch bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung (BNK) bis zu 95 % reduziert. Somit ist auch die optische Belastung für Mensch und Natur drastisch minimiert.

Allerdings sei Repowering nur ein notwendiger Baustein aber nicht der Einzige, um die Ausbauziele in Rheinland-Pfalz zu erreichen, betonte Szielasko. Das Ziel, 2 % der Landesfläche für Windenergie bereitzustellen, sollte weiterhin priorisiert werden. Hier sieht er noch Handlungsbedarf bei der Politik, damit genügend Flächen für Windenergie ausgewiesen und bestehende Hindernisse bei den Genehmigungsverfahren abgebaut werden.

 

Über in.power

in.power ist der Direktvermarkter des Stroms vom Windpark Ebersheim-Süd. Der Mainzer Ökostromversorger grün.power bezieht ebenfalls bereits seit ca. acht Jahren Strom aus diesem Windpark und liefert diesen über die Produkte grün.power premium und grün.power light an die regionalen Kunden im Rhein-Main-Gebiet. grün.power wurde Anfang 2020 von Robin Wood als besonders empfehlenswert ausgezeichnet. Hierbei wurden in ganz Deutschland insgesamt nur zehn Unternehmen von insgesamt 1.200 bundesdeutschen Ökostromprodukten ausgewählt. Darüber hinaus hat grün.power von der renommierten Zeitschrift Öko-Test im Januar 2021 für grün.power light die Note „sehr gut“ erhalten.